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	<title>Finanzpalast &#187; Finanznews</title>
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	<description>Alles rund um Finanzen und Versicherungen</description>
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		<title>EU-Embargo gegen den Iran &#8211; Was bedeutet das für uns Bürger?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Auswirkung Embargo Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Embargo gegen Iran]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Embargo Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Iran Problematik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag (24. Januar 2012) machte die EU Ernst: gegen den Iran wurde ein Öl-Embargo verhängt, d.h. iranisches Öl darf nicht mehr in die EU importiert werden. Die Maßnahme ist eine Antwort auf das iranische Atomprogramm, das trotz weltweiten Protesten noch nicht aufgegeben wurde. Das iranische Ölministerium betonte, dass nur 18 Prozent der iranischen Öl-Exporten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/EU-Embargo-gegen-Iran.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/EU-Embargo-gegen-Iran-300x237.jpg" alt="" title="EU Embargo gegen Iran" width="300" height="237" class="alignleft size-medium wp-image-2226" /></a>Am Dienstag (24. Januar 2012) machte die EU Ernst: gegen den Iran wurde ein Öl-Embargo verhängt, d.h. iranisches Öl darf nicht mehr in die EU importiert werden. Die Maßnahme ist eine Antwort auf das iranische Atomprogramm, das trotz weltweiten Protesten noch nicht aufgegeben wurde.</p>
<p>Das iranische Ölministerium betonte, dass nur 18 Prozent der iranischen Öl-Exporten in die EU gingen, der Iran also andere Abnehmer finden werde. Die EU &#8211; und insbesondere die durch die Schuldenkrise geplagten Staaten &#8211; hingegen werde unter steigenden Rohöl-Preisen zu leiden haben.</p>
<p>Tatsächlich zeigten sich die Märkte von der Ankündigung des Embargos aber nur mäßig beeindruckt: der Preis für Rohöl stieg nur leicht. Auch halten sich die unmittelbaren Konsequenzen für die EU-Wirtschaft und damit die EU-Bürger in Grenzen, da das Embargo einige Ausnahmen gestattet. So dürfen laufende Geschäfte noch bis zum 1. Juli abgewickelt und iranisches Öl zur Begleichung von iranischen Schulden in der EU geliefert werden. Beides schafft zunächst einen zeitlichen Puffer.</p>
<p>Überdies ist der Import iranischen Öls aus europäischer Sicht weitaus weniger wichtig als der Export in die EU aus iranischer Sicht: nur knapp sechs Prozent des Öls aus der EU kommen aus dem Iran, zudem steht mit Saudi-Arabien bereits ein fähiger Ersatzlieferant bereit. Hinzu kommt noch, dass weder die Türkei, noch Indien oder China sich an dem Embargo beteiligen wollen &#8211; für die EU ist dies eine diplomatische Niederlage, da der Iran &#8211; wie Teheran auch ankündigte &#8211; somit auf andere Abnehmer umschwenken kann. Aus wirtschaftlicher Sicht hingegen verhindert dies jedoch einen größeren Ölpreis-Schock.</p>
<p>Schlussendlich ist auch die iranische Drohung, die Straße von Hormus im Falle eines Embargos sperren zu wollen, unglaubwürdig &#8211; die jüngst erfolgte Passage eines US-Trägers verdeutlicht, dass die iranische Marine nicht über die Kapazitäten verfügt, die Meerenge nachhaltig zu sperren. Auch langfristig sind also größere <a href="http://www.finanzpalast.de/nur-eine-spekulanten-sperre-stoppt-den-preisanstieg-auf-getreide-und-co/" target="_blank">Anstiege beim Ölpreis</a> und negative Konsequenzen für die Wirtschaft der EU nicht zu erwarten.</p>
<p>Bild: © ThePaddy &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Luxus im Winter &#8211; Heizen wird teuer</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenexplosion]]></category>
		<category><![CDATA[hohe Heizkosten]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine warme Wohnung wird für mehr und mehr Menschen in Deutschland zum unbezahlbaren Luxus: So stark wie im Winter 2011 stiegen die Energiekosten schon lange nicht mehr an: Im Vergleich zum Vorjahr wurde Heizöl um fast 25% teurer, während Fernwärme sich im Schnitt um 7% und Gas um 8% verteuerte. Im Schnitt müssen Mieter dadurch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Steigende-Heizkosten.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Steigende-Heizkosten-300x200.jpg" alt="" title="Steigende Heizkosten" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-2204" /></a>Eine warme Wohnung wird für mehr und mehr Menschen in Deutschland zum unbezahlbaren Luxus: So stark wie im Winter 2011 stiegen die Energiekosten schon lange nicht mehr an: Im Vergleich zum Vorjahr wurde Heizöl um fast 25% teurer, während Fernwärme sich im Schnitt um 7% und Gas um 8% verteuerte. Im Schnitt müssen Mieter dadurch mittlerweile fast 30% ihres monatlich verfügbaren Einkommens für Heizkosten aufwenden. Insbesondere einkommensschwachen Haushalten setzt die Heizkostenexplosion spürbar zu: Experten zufolge wird es für viele Geringverdiener in diesem Winter kaum möglich sein, die Wohnung konstant auf kuschelige 22 Grad Celsius zu heizen, da dies einfach viel zu teuer werden würde. Insbesondere in schlecht sanierten Altbauwohnungen, wo ein Großteil der Wärme wieder verpufft, stellen die hohen Heizkosten ein ernst zu nehmendes Problem da, vor dem Mieter und Vermieter nicht die Augen verschließen dürfen.</p>
<p>Laut deutschem Mieterbund kostet das konstante Heizen einer 100 qm2 großen Wohnung, die mit Öl beheizt wird und in der vier Personen leben, diesen Winter über 300 Euro mehr als letztes Jahr.<br />
Grund für den rasanten Energiepreisanstieg sind vor allem die hohen Inflationsraten in Deutschland, die auch mit Finanz- und Schuldenkrise in Zusammenhang stehen. Außerdem steigt weltweit die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen, Gas, Fernwärme und anderen Rohstoffen, was sich letztlich in erhöhten Preisen für Endkunden äußern. Noch dazu ist der Euro momentan international relativ schwach, was sich ebenfalls negativ auf die Heizkosten auswirkt, da auf dem internationalen Rohstoffmarkt hauptsächlich in US Dollar abgerechnet wird.</p>
<p>Mieter und Hausbesitzer müssen den steigenden Energiekosten jedoch nicht tatenlos entgegensehen, sondern können einfache und effektive Schritte ergreifen um die Kostenbelastung zu senken: Am einfachsten geht dies, indem an die Wohnung um 1-2 Grad weniger heizt. Wer in der Wohnung einen Pullover trägt, kann das problemlos wegstecken und spart so schon einmal eine Menge Geld. Zudem sollte man bedenken, dass einzelne Wohnräume auch unterschiedliche temperiert werden sollten: Im Schlafzimmer sind 18 Grad Raumtemperatur für die meisten Menschen vollkommen ausreichend, zumal es sich in einer kühleren Umgebung oft ohnehin angenehmer schläft. Auch das richtige Lüften soll hier nicht unerwähnt bleiben: Kurzes Stoßlüften ist effektiver als gekippte Fenster und sorgt dafür, dass weniger warme Luft entweicht.</p>
<p>Bild: © Sergej Toporkov &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Deutschland will weniger sparen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Euro Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Traditionell zählen die Deutschen zu den Sparweltmeistern. Gerade in schlechten Zeiten wurde der Gürtel nahezu wie von selbst enger geschnallt. Noch bis vor wenigen Wochen zeigten sich die hiesigen Bürger von der Finanzkrise unbeeindruckt und legten jeden Monat durchschnittlich 180 EUR auf die hohe Kante. Anlässlich der sich zuspitzenden Wirtschaftslage, sind nun allerdings die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_870909_XS_Franz-Pfluegl-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2181" title="Einkaufen gehen" src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_870909_XS_Franz-Pfluegl-Fotolia.com_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Traditionell zählen die Deutschen zu den Sparweltmeistern. Gerade in schlechten Zeiten wurde der Gürtel nahezu wie von selbst enger geschnallt. Noch bis vor wenigen Wochen zeigten sich die hiesigen Bürger von der Finanzkrise unbeeindruckt und legten jeden Monat durchschnittlich 180 EUR auf die hohe Kante. Anlässlich der sich zuspitzenden Wirtschaftslage, sind nun allerdings die ersten Anzeichen eines Sinneswandels festzustellen. Da eine Lösung der Euro-Krise noch immer nicht in Sicht ist, bangen viele Anleger um ihr Geld. Gemäß einer aktuellen Umfrage möchte deshalb fast jeder fünfte Deutsche weniger sparen. Noch vor einem Jahr hatte lediglich knapp jeder siebte Bürger diese Intention geäußert. Etwa 63% der Befragten möchten an ihrer bisherigen Ausgabestrategie festhalten. Nur noch 16% erklärten sich zu zusätzlichen Sparanstrengungen bereit. Unterschiede gibt es zwischen dem Osten und Westen des Landes. So wollen in den neuen Bundesländern etwa 24% der Leute weniger sparen, während in Westdeutschland dieser prozentuale Anteil auf 18% entfällt. Besonders konsumfreudig erweisen sich die Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns, unter denen sich lediglich ein Drittel den Sparvorsatz auf die Fahnen geschrieben hat.</p>
<p>Derzeit geht das Inflationsgespenst um. Durch steigende Konsumausgaben soll demzufolge der drohenden Geldentwertung entgegengewirkt werden. Die Angst vor einer drohenden Inflation stellt den zweithäufigsten Grund dar, weshalb die Menschen hierzulande ihre Sparanstrengungen zurückfahren möchten. Die meisten führen ihr Verhalten auf die aktuell niedrigen Sparzinsen zurück (24%). Ein nicht unerheblicher Teil (19%) macht sinkende Gehälter als Grund für die abnehmende Sparlaune verantwortlich. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen haben sich viele Bürger auf dieses Negativszenario eingestellt und reduzieren demzufolge ihre Sparrücklagen (13%). Wenige Befragte gaben an, ihr Sparbuch aufgrund gestiegener Lebenhaltungskosten aufgeben zu müssen (2%). Diese Zahlen gab das Meinungsforschungsinstitut Forsa bekannt, die im Rahmen einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage 1.680 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren in der Zeit vom 25.Oktober bis 06.Novermber 2011 befragte.</p>
<p>Die ständige Propaganda vom anhaltenden Aufschwung überzeugt die Bevölkerung schon längst nicht mehr. Die meisten haben das Vertrauen in die Politik seit geraumer Zeit verloren. Damit wird der aktuellen Regierung durch die eigene Wählerschaft ein deutlicher Denkzettel verpasst. Sollten die nächsten Gespräche in puncto Schuldenkrise keine Früchte tragen, wird die Lage in den kommenden Wochen sicherlich an Brisanz gewinnen.</p>
<p>Falls Sie aber einer von denen sind, die ihr Geld doch lieber sparen oder anlegen möchten, können Sie sich unter <a title="Finanzen Vergleich - Finanzcheck.de" href="http://www.finanzcheck.de/" target="_blank">http://www.Finanzcheck.de/</a> weitere Informationen einholen, die Ihnen bei Ihren Entscheidungen weiterhelfen könnten.</p>
<p>Bild: © Franz Pfluegl – Fotolia.com</p>
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		<title>Die Macht der Rating Agenturen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schuldenkrise hält Europa weiter in Atem. Immer wieder bestimmen dabei Rating Agenturen die Schlagzeilen. Diese haben bereits mehrere Male die Kreditwürdigkeit von Euroländern herabgestuft. Jüngst traf es Staaten wie Frankreich und Österreich sowie den Europäischen Sicherungsfonds. Rating Agenturen: Einstufungen mit Tragweite Der Markt der Rating Agenturen ist überschaubar, wenige US-amerikanische Unternehmen dominieren. International bedeutend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Die-Macht-der-Rating-Agenturen.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Die-Macht-der-Rating-Agenturen-300x300.jpg" alt="" title="Die Macht der Rating Agenturen" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2163" /></a>Die <a href="http://www.finanzpalast.de/neue-bankenkrise-erste-bank-wurde-verstaatlicht/" target="_blank">Schuldenkrise</a> hält Europa weiter in Atem. Immer wieder bestimmen dabei Rating Agenturen die Schlagzeilen. Diese haben bereits mehrere Male die Kreditwürdigkeit von Euroländern herabgestuft. Jüngst traf es Staaten wie Frankreich und Österreich sowie den Europäischen Sicherungsfonds.<br />
<strong>Rating Agenturen: Einstufungen mit Tragweite</strong><br />
Der Markt der Rating Agenturen ist überschaubar, wenige US-amerikanische Unternehmen dominieren. International bedeutend sind vor allem Standard &#038; Poor&#8217;s, Moody&#8217;s und mit Abstrichen Fitch Ratings. Sie beurteilen alle die Bonität von Unternehmen sowie Staaten, welche zur Finanzierung Anleihen ausgeben. Die beste Note ist dabei AAA, die schlechteste Bewertung ist D. Dazwischen gibt es zahlreiche Abstufungen. Für Kreditnehmer sind die Urteile wichtig. Potenzielle Käufer von Anleihen orientieren sich nämlich häufig an den Einordnungen der Rating Agenturen und verlangen bei größeren Risiken höhere Zinsen. Genau dies ist gerade bei den Eurostaaten mit Haushaltsproblemen feststellbar. So müssen Griechenland, Spanien und Italien mit schlechten Ratings deutlich höhere Zinsen zahlen als Deutschland mit einer Topnote.</p>
<p><strong>Zunehmende Kritik an den Rating Agenturen</strong></p>
<p>Allerdings ist momentan zu beobachten, dass die Autorität von Rating Agenturen angekratzt ist. So hatten die letzten Herabstufungen von Euroländern keine nennenswerten Auswirkungen auf den Finanzmärkten. Die Macht der Rating Agenturen scheint zu bröckeln. Das haben sich die Branchenführer selbst zuzuschreiben. <a href="http://www.finanzpalast.de/anleihentausch-fur-griechenland-im-wackeln/" target="_blank">Griechenland</a> hatten sie erst als wenig kreditwürdig eingeordnet, als bereits Laien von den massiven finanziellen Problemen des Landes wussten. Zudem werfen manche Experten den Agenturen vor, zweifelhafte und widersprüchliche Urteile zu sprechen. Zum Teil halten diese den europäischen Staaten zugleich vor, zu wenig zu sparen und zu wenig für die Belebung der Wirtschaft auszugeben. Das Timing mancher Ratingentscheidungen, die jeweils kurz vor wichtigen Sitzungen der EU-Regierungschefs verkündet wurden, war ebenfalls Anlass zur Kritik. Inzwischen denken viele Politiker über Alternativen nach. So wurde vielfach für eine eigene europäische Ratingagentur plädiert. Finanziert werden soll diese durch die Europäische Kommission oder durch die Mitgliedsstaaten, wie die <a href="http://www.finanzpalast.de/inflationsrate-in-deutschland-die-preise-steigen/" target="_blank">Europäische Zentralbank</a> soll sie aber politisch unabhängig sein. </p>
<p>Bild: © Atelier W. &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Nach Griechenland, Italien und Irland &#8211; Ungarn in Finanznöten</title>
		<link>http://www.finanzpalast.de/nach-griechenland-italien-und-irland-ungarn-in-finanznoeten/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn Finanzprobleme]]></category>
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		<category><![CDATA[Ungarn in Finanznöten]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn Staatspleite]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Finanzkrise gerät Ungarn zunehmend unter Druck. Ende 2011 wurde die Bonität Ungarns von den Ratingagenturen Moody&#8217;s und Standard &#038; Poor&#8217;s bereits herabgestuft. Mittlerweile hat auch die Ratingagentur Fitch die Bonität des Landes auf BB+ herabgesetzt. Damit reiht sich Ungarn in die von der Staatspleite bedrohten Länder wie Griechenland, Italien und Irland ein. Bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Ungarn-Staatspleite.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2012/01/Ungarn-Staatspleite-300x179.jpg" alt="" title="Ungarn in Finanznöten" width="300" height="179" class="alignleft size-medium wp-image-2159" /></a>Durch die Finanzkrise gerät Ungarn zunehmend unter Druck. Ende 2011 wurde die Bonität Ungarns von den Ratingagenturen Moody&#8217;s und Standard &#038; Poor&#8217;s bereits herabgestuft. Mittlerweile hat auch die Ratingagentur Fitch die Bonität des Landes auf BB+ herabgesetzt. Damit reiht sich Ungarn in die von der Staatspleite bedrohten Länder wie Griechenland, Italien und Irland ein.</p>
<p>Bisher hat die Regierung Ungarns allerdings jegliche Hinweise von außen ignoriert und dies, obwohl Ungarn schon seit geraumer Zeit mit seiner im internationalen Raum umstrittenen Politik bezogen auf die Außenpolitik isoliert da steht. Da allerdings ohne eine baldige Kreditzusage vom Internationalen Währungsfonds bzw. von der EU das Land massive Liquiditätsprobleme haben wird, sollte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban seine politische Richtung überdenken.</p>
<p>Besonders durch die von Orban ins Leben gerufene Gesetzesänderung bezogen auf die Notenbank, durch die die Notenbank nicht mehr unabhängig ist und somit die ungarische Regierung einen direkten Einfluss auf die Geschäfte der Notenbank hat, führte sowohl in der EU als auch beim Internationalen Währungsfonds zu starker Kritik und einer ablehnenden Haltung zu dem Kreditwunsch Ungarns. Unter gewissen Umständen kann dies sowohl Sanktionen für Ungarn zur Folge haben als auch dazu führen, dass Ungarn das Stimmrecht bei Treffen der Regierungen der EU entzogen wird.</p>
<p>Da das Land zusätzlich damit kämpft, dass die landeseigene Währung, der Forint, immer weiter fällt, ist die Beschaffung eines Kredites auf den freien Finanzmärkten zudem kaum mehr möglich.</p>
<p>Dementsprechend wird es noch innerhalb dieser Woche zu Gesprächen zwischen Ungarns Regierung und dem Internationalen Währungsfonds kommen. Und es ist zu hoffen, dass es zu einer Einigung zwischen Ungarn auf der einen Seite und dem IWF und der EU auf der anderen Seite kommt, so dass Ungarn schlussendlich doch eine Kreditzusage vom IWF erhält. Denn eine Staatspleite Ungarns hätte, auch wenn Ungarn nicht zur Euro-Zone gehört, trotz allem eine starke Auswirkung auf die Euro-Zone. Besonders hart könnte eine Staatspleite Ungarns Österreich treffen.</p>
<p>Bild: © aldorado &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Elite Bonds &#8211; Kommt damit die Eurorettung?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Elite Bonds]]></category>
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		<category><![CDATA[Eurorettung Euro Bonds]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Wochen befindet sich der Euro in einer Krise. Die Alarmzeichen sind seit Jahren zu sehen, doch nun steht die Europäische Union vor ihrer schwersten Bewährungsprobe. Jetzt scheinen die Euro-Länder mit den Elite Bonds eine Lösung gefunden zu haben. Aber ist es wirklich die Rettung? Bei den Elite Bonds geht es darum, dass die mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/12/Europrobleme.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/12/Europrobleme-300x200.jpg" alt="" title="Eurokrise" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-2128" /></a>Seit Wochen befindet sich der Euro in einer Krise. Die Alarmzeichen sind seit Jahren zu sehen, doch nun steht die Europäische Union vor ihrer schwersten Bewährungsprobe. Jetzt scheinen die Euro-Länder mit den Elite Bonds eine Lösung gefunden zu haben. Aber ist es wirklich die Rettung?</p>
<p>Bei den Elite Bonds geht es darum, dass die mit höchster Bonität gerateten EU Länder die Wackelkandidaten schützen. Dies soll im Zuge des Stabilitätsvertrages zwischen den einzelnen Mitgliedern stattfinden. Doch nicht überall sorgen die Elite Bonds für Frohsinn. Die Elite Bonds sehen vor, dass die europäischen Länder mit einem Triple A Rating, derzeit 6, gemeinsame Anleihen vergeben, bei denen der Zinssatz lediglich bei 2,0 oder 2,5 % liegt. Damit sollen die eigenen Schulden abgesichert, aber auch Hilfen für die Wackelkandidaten wie Spanien und Italien gesichert werden. Die AAA Länder sind Finnland, Luxemburg, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Die Krisen Bonds sollen die AAA Länder stabilisieren und den glaubwürdigen Schutzwall errichten, also den Finanzmarkt beruhigen. Wer Hilfen in Anspruch nehmen möchte, darf das aber nur gegen harte Auflagen. Bei diesen Bonds spricht man aber nicht von normalen Gemeinschaftsanleihen, sondern es werden Krisenländer außen vor gelassen. Deshalb auch der Name Elite Bonds. Schon auf dem EU Gipfel, der am 8. Dezember stattfinden wird, will Angela Merkel die Entscheidung herbeiführen. </p>
<p>Ob jedoch die Elite Bonds endlich für Ruhe auf den Finanzmärkten sorgen ist strittig. Sie können nur als vollwertige Rettung für die Euro Zone gelten, wenn auch die Auflagen erfüllt werden. Da diese Auflagen aber strikte Haushaltsregeln und in den teilnehmenden Ländern auch eine gemeinsame Fiskalpolitik mit sich ziehen, sehen Experten diese Lösung schon wieder bröckeln. Viele denken eine Notstandsklausel, bei der den Krisenländern schneller und effektiver geholfen werden könnte, damit auch die Euro Zone keiner finanziellen Achterbahnfahrt unterworfen wäre, ist da eine ernstzunehmende andere Lösung. Jedoch können auch die Elite Fonds durch die Mitarbeit aller Staaten fruchten. </p>
<p>Bild: @vvs2000 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Verflechtung globaler Finanzmärkte</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Euro Krise]]></category>
		<category><![CDATA[finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die stetig intensiver werdende globale Verknüpfung der internationalen Finanzmärkte hat zur Folge, dass sich die Werte von Aktien stündlich verändern können. Unter Umständen kann es dabei sogar zu extremen Kursschwankungen kommen und eine Aktie kann innerhalb kürzester Zeit viel gewinnen oder verlieren. Solchen extremen Schwankungen kommen zum Beispiel dann vor, wenn es Schwierigkeiten in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/11/Banken.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2106" style="margin: 5px;" title="Verflechtung globaler Finanzmärkte" src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/11/Banken-300x225.jpg" alt="Verflechtung globaler Finanzmärkte" width="300" height="225" /></a>Die stetig intensiver werdende globale Verknüpfung der internationalen Finanzmärkte hat zur Folge, dass sich die Werte von Aktien stündlich verändern können. Unter Umständen kann es dabei sogar zu extremen Kursschwankungen kommen und eine Aktie kann innerhalb kürzester Zeit viel gewinnen oder verlieren.</p>
<p>Solchen extremen Schwankungen kommen zum Beispiel dann vor, wenn es Schwierigkeiten in der Führungsetage eines Unternehmens gibt, dessen Kapital auf Aktien fusst, und wenn diese Querelen und Unstimmigkeiten dann publik gemacht werden und an die Öffentlichkeit geraten.</p>
<p>Schnell verlieren in einem solchen Fall die Anleger das Vertrauen in das Unternehmen und beginnen, ihre Aktien abzustoßen. Auf diese Art und Weise kann es schnell zu einem <strong>Schneeball-Effekt</strong> kommen, indem andere Anleger diese Reaktion aufgreifen, ebenfalls ihre Wertpapiere verkaufen und folglich die Nachfrage und somit der Wert der einzelnen Aktien sinkt.</p>
<p><strong>Der Wechsel von Wechselkursen</strong></p>
<p>Auch der Wert der einzelnen Währungen bzw. der aktuelle Wechselkurs können Entscheidungen darüber, ob gekauft oder verkauft wird, entscheidend beeinflussen. Es macht somit für Anleger Sinn, die wichtigsten Währungen stets im Auge zu behalten und regelmäßig eine <a href="http://www.wallstreet-online.de/devisen/dollarkurs">EUR in USD Umrechnung online</a> durchzuführen. Somit kann man sich auf den Cent genau errechnen lassen, wie der Wechselkurs steht und gegebenenfalls beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zuschlagen oder abwarten.</p>
<p>Die gerade aktuelle Pleite Griechenlands zeigt einmal mehr auf, dass Europa zusammengewachsen ist, und dass Entwicklungen in einem Staat immer Auswirkungen auf die europäische Gemeinschaft und damit auch auf das weltweite Finanzsystem haben. Ohne eine Pleite Griechenland würde heute nicht über die Einführung von Euro-Bonds diskutiert werden. Und wer weiß, was geschieht, sollte demnächst auch Italien oder Spanien dieses Schicksal ereilen.</p>
<p>Es macht für Anlieger – und nicht nur für diese – jedenfalls Sinn, stets die <a href="http://www.wallstreet-online.de/indizes/dax">Dax 30 Aktien</a> im Auge zu behalten. Diese sind die 30 Unternehmen mit dem größten Umsatz, die an der Frankfurter Börse notiert sind. Somit gilt der DAX als <strong>Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft</strong> und erlaubt es, positive wie negative Trends schon im Voraus zu erkennen.</p>
<p>Abbildung: © Jan Wowra, Frankfurt &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Wirtschaft und die Zukunft des Euro</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Berlusconi Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[EU Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Papandreou Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit den letzten Turbulenzen in Italien und Griechenland stellt sich für viele Mitgliedsstaaten der EU die Frage, ob die Gemeinschaftswährung Euro überhaupt noch zu retten ist. Durch die Milliarden an Rettungsschirmen &#8211; gerade letztens für Griechenland und der drohenden Staatspleite &#8211; verbreitet sich die Angst vor einer möglichen Inflation. Deshalb wollen sich viele Bürger der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/11/Griechenland-und-der-Euro.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/11/Griechenland-und-der-Euro-300x200.jpg" alt="" title="Euro Krise" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-2066" /></a>Seit den letzten Turbulenzen in Italien und Griechenland stellt sich für viele Mitgliedsstaaten der EU die Frage, ob die Gemeinschaftswährung Euro überhaupt noch zu retten ist. Durch die Milliarden an Rettungsschirmen &#8211; gerade letztens für <a href="http://www.finanzpalast.de/anleihentausch-fur-griechenland-im-wackeln/">Griechenland und der drohenden Staatspleite</a> &#8211; verbreitet sich die Angst vor einer möglichen Inflation. Deshalb wollen sich viele Bürger der EU gegen die drohende Inflation absichern und in Edelmetalle wie Gold investieren. Der Goldkurs ist hoch wie nie. Andere Geldanlagen werden immer mehr außer Acht gelassen.</p>
<p>Die Nachfrage nach Gold steigt stetig, weil immer mehr Menschen nicht mehr an die Stabilität des Euros glauben. Durch den Rücktritt der Regierungschefs Berlusconi und Papandreou weiß man in Italien und vor allem in Griechenland gerade nicht so genau, wie es weitergehen soll. Es wird sogar darüber spekuliert, dass Griechenland zur alten Währung Drachme zurückkehren sollte. Dies könnte jedoch eine Nachfolgewirkung für andere wirtschaftlich schwache Länder haben, deren Folgen bisher nicht abzusehen sind. </p>
<p>Für Griechenland stehen derzeit kurzfristig neue Milliardenhilfen von der EU im Raum, die jedoch an gewisse Bedingungen geknüpft sind. So muss Griechenland ein Reformprogramm vorlegen, was massive Einsparungen im öffentlichen Bereich und bei den Renten für die Griechen bedeutet. Diese Schritte sind jedoch notwendig, damit das Land nicht im Chaos versinkt. Die Stabilität des Euro auf dem Weltmarkt ist letztendlich davon abhängig, wie die wirtschaftliche Lage innerhalb der Europäischen Gemeinschaft ist und sein wird. Ist das Vertrauen in den Euro erst einmal verloren, sinken die Kurse an den Börsen und der US Dollar wird wieder an Fahrt gewinnen. Bisher zeichnete sich der Euro als starke Währung an den Börsen aus. Internationale Beobachter sehen sogar den gesamten Wirtschaftsraum der EU in unmittelbarer Gefahr, wenn durch die Pleite Griechenlands die Währung Euro in Verruf gerät. Dies wäre schlimmer als die Lehman-Pleite in den USA vor einiger Zeit. Die möglichen Folgen für die EU sind aus heutiger Sicht unüberschaubar.</p>
<p>Bild: @moonrun &#8211; Fotolia</p>
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		<title>55mrd Euro Brutto/Netto? So veräppeln uns die Bankenmanager</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Banken verrechnet]]></category>
		<category><![CDATA[bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenwesen zweifelhaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Irren ist menschlich und auch bei Banken können schon einmal Fehler unterlaufen. Sieht man aber angebliche Rechenfehler in Milliardenhöhe, fragt man sich doch, ob die ganze Bankenkrise im Endeffekt nicht von der Unfähigkeit einiger Bankiers hervorgerufen wird. Der im Oktober publik gewordenen Fall der verstaatlichten Hypo Real Estate Bank, wo 55 Mrd Euro angeblich falsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/11/Kreditabschluss.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/11/Kreditabschluss-199x300.jpg" alt="" title="Um 55mrd verrechnet" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2008" /></a>Irren ist menschlich und auch bei Banken können schon einmal Fehler unterlaufen. Sieht man aber angebliche Rechenfehler in Milliardenhöhe, fragt man sich doch, ob die ganze Bankenkrise im Endeffekt nicht von der Unfähigkeit einiger Bankiers hervorgerufen wird.<br />
Der im Oktober publik gewordenen Fall der verstaatlichten Hypo Real Estate Bank, wo 55 Mrd Euro angeblich falsch verbucht wurden, lässt so manche Frage offen.<br />
Laut der Nachricht verwechselte der Computer Plus- und Minuszeichen, so dass Sicherheiten erhalten wurden, ohne jedoch von den Verbindlichkeiten abgezogen zu werden.<br />
Fraglich bleibt immer noch, wie einer Bank, die noch dazu im Verantwortungsbereich des Staates liegt, ein solcher Rechenfehler unterlaufen kann.<br />
Wo Unstimmigkeiten in der Höhe von Millionensummen nicht augenfällig werden, kann man wohl kaum erwarten, dass eine optimale Finanzplanung möglich ist.<br />
Wenn also Fehler dieser Art unterlaufen können, sind Bankenkrisen wohl nicht verwunderlich.</p>
<p>Als Bürger fragt man sich, ob man von den Banken regelrecht verschaukelt wird.<br />
Mit Sicherheit schwindet angesichts solcher Meldungen aber alles Zutrauen, das man noch zum Bankensektor gehabt hat. Ist die Bank noch nicht einmal in der Lage, ihre eigenen Finanzen zu verwalten, wie will sie dann eine Sicherheit für Spareinlagen garantieren.</p>
<p>Bankfachleute, die Einleger beraten und vor Fehlentscheidungen bewahren sollen, verlieren bei solchen Fehlern ganz einfach das Gesicht. Es ist unmöglich, auf den Bankberater zu hören. Denn was diese als weise finanzielle Entscheidung zur Vermehrung des Einlegerkapitals empfehlen können, basiert scheinbar nicht auf dem Beispiel, dass die Banken selbst vorgeben. Vielmehr scheint es, dass Banken sowohl als auch das Finanzministerium von Krisen und Euro Rettungsfond derart überlastet sind, dass sie einfach den Überblick verloren haben.</p>
<p>Lächerlich wirkt in diesem Zusammenhang, die Auflagen, die Krisenländern wie Griechenland gemacht werden. Wer nicht einmal in seiner eigenen Bank für Ordnung sorgen kann, ist wohl bestenfalls ein zweifelhafter Ratgeber zur Stabilisierung anderer Staatshaushalte.<br />
Es sind undurchsichtige Hintergründe, wie diese, die heute das Bankenwesen zweifelhaft erscheinen lassen und dazu führen, dass Bürger sich von Bankiers sowohl als auch von den verantwortlichen Politikern zunehmend auf den Arm genommen fühlen.</p>
<p>Bild: © winston-Fotolia.de</p>
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		<title>Riesige Bankengewinne trotz &#8220;Krise&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanznews]]></category>
		<category><![CDATA[Bankengewinne]]></category>
		<category><![CDATA[bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenschwund]]></category>
		<category><![CDATA[Teure Kredite]]></category>

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		<description><![CDATA[Es klingt schier unglaublich und ist dennoch Realität: Trotz der Finanzkrise, die private Anleger und öffentliche Haushalte in die Krise stürzte, schreiben Banken haushohe Gewinne. In raffgieriger Art und Weise werden von ihnen Gewinne gehortet, die ihren Kunden nicht zugutekommen. Die EZB senkte den Leitzins in letzter Zeit immer wieder &#8211; Das alles, damit Banken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/10/Deutsche-Bank-Frankfurt.jpg"><img src="http://www.finanzpalast.de/wp-content/uploads/2011/10/Deutsche-Bank-Frankfurt-225x300.jpg" alt="" title="Deutsche Bank in Frankfurt" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1994" /></a>Es klingt schier unglaublich und ist dennoch Realität: Trotz der Finanzkrise, die private Anleger und öffentliche Haushalte in die Krise stürzte, schreiben Banken haushohe Gewinne. In raffgieriger Art und Weise werden von ihnen Gewinne gehortet, die ihren Kunden nicht zugutekommen.<br />
Die EZB senkte den Leitzins in letzter Zeit immer wieder &#8211; Das alles, damit Banken leichter und billiger an Geld kommen und dadurch an ihre Kunden preisgünstigere Kredite weitergeben können. Dies alles zum Zweck der angeschlagenen Wirtschaft, so heißt es.</p>
<p><strong>Die Praxis ist jedoch eine andere:</strong> Die Kredite bleiben teuer, es wird immer weniger Geld verborgt, das unter schwierigeren Bedingungen als vor der Finanzkrise. Doch gerade jetzt sind Private wie Unternehmer auf Geld angewiesen wie nie zuvor.</p>
<p>Die Banken, welche uns ja im Grunde in die Weltwirtschaftskrise geführt haben, führen im Grunde alle hinters Licht und horten extra hohe Gewinne. <a href="http://www.finanzpalast.de/finanzen/">Sparer und Kreditnehmer</a> bleiben auf der Strecke. Anstatt vom niedrigen Leitzins die Kunden profitieren zu lassen, bleiben die Kosten für Kredite wie auch Kontoüberziehungen unangemessen hoch. Banken bereichern sich auf Kosten des kleinen Mannes und KMUs. Der Beweis dafür: Der Schnitt der Tagesgeldofferten liegt bei etwa zwei Prozent &#8211; Überziehungszinsen betragen elf bis dreizehn Prozent.</p>
<p>Doch auch bei Baukrediten wird von Banken abgesahnt: Erst die Hälfte der EZB-Zinssenkungen wurde an die Kunden weitergegeben.</p>
<p>Die Banken verbessern somit ihre Gewinne, doch auch hat ihr Verhalten den Grund, dass ihre Eigenkapitaldeckelung im Zuge der weltweiten Finanzkrise geschrumpft ist. Dies allerdings passierte in der Regel durch eigenes Verschulden. Der Kunde hingegen kommt unverschuldet zu zahlreichen Nachteilen: Er bekommt niedrige Sparzinsen, dafür aber hohe Kreditzinsen aufgebrummt.<br />
Ein Beispiel für dieses Phänomen ist die Deutsche Bank: Trotz der Krise toppt die Bank alle Ergebnisse mit einem Plus von etwa fünf Milliarden Euro. Und alles läuft wie vor der Krise: Die Manager kassieren saftige Boni.</p>
<p><strong>Das Tragische dabei:</strong> Nicht nur der kleine Bürger bleibt auf der Strecke, Staaten verschuldeten sich, alles, um die Banken zu retten, die ihren Beitrag bis heute nicht oder kaum leisteten.</p>
<p>Bild: @Fotolyse &#8211; Fotolia</p>
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