Riester-Rente: die richtige Antwort auf die leeren Rentenkassen der gesetzlichen Rentenversicherung
März 30, 2010 1 KommentarDie Riester Rente als Lösung der Renten-Misere
Die gesetzliche Rentenversicherung ist seit Ende des 19. Jahrhunderts ein zentraler Bestandteil des heutigen Sozialstaates. Sie ist den Sozialversicherungen zuzuordnen.
Eine Rentenversicherung im Allgemeinen basiert auf dem Generationenvertrag. Dieser sieht vor, dass zukünftige Rentenempfänger einen Teil ihres Einkommens an den Staat abführen, der aus diesem Budget die Rente für die aktuellen Rentenempfänger bezahlt. Verschiedene Entwicklungen gesellschaftspolitischer und sozialdemografischer Natur haben das Verhältnis aus Rentenempfänger und Renteneinzahlern jedoch aus dem Gleichgewicht gebracht. Hierbei sei beispielsweise an den „Pillenknick“ oder die Wiedervereinigung Deutschlands Anfang der 90er Jahre gedacht. Auch die zunehmend steigende Lebenserwartung, die durch den medizinischen Fortschritt bedingt ist, spielt eine zentrale Rolle hinsichtlich der Altersstruktur der Bundesrepublik Deutschland.
Diese verschiedenen Entwicklungen haben es notwendig gemacht, eine zusätzliche Altersabsicherungsmöglichkeit für den Bürger ins Leben zu rufen, die vom damaligen Arbeitsminister Walter Riester entworfen wurde. Die nach diesem benannte Riester-Rente soll Versorgungslücken des Einzelnen bei Rentenbeginn schließen, die durch niedrige Auszahlungen aus der Rentenkasse begründet sind.
Jedem Arbeitnehmer steht es frei, monatliche Beiträge für sich und seinen Ehegatten in die Riester-Rentenversicherung abzuführen. Die Höhe dieser Beiträge bemisst sich nach dem jeweiligen Einkommen des Arbeitnehmers.
Charakteristisch für die Riester-Rente ist, dass sie sowohl pfändungssicher als auch unberührbar im Falle von Bezug von ALG II Leistungen ist. Dies unterscheidet sie deutlich von anderen Altersabsicherungsformen wie beispielsweise einer Kapitallebensversicherung.
Je nach Beschäftigungsart und Höhe des Einkommens kann aber auch die sogenannte Rürup-Rente in Betracht kommen. Welche Versicherungen im Einzelfall am besten sind sollte man daher mit einem Fachmann besprechen.
Fazit: Die Riester Rente ist eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung, die eine zunehmende Verarmung zukünftiger Rentenempfänger verhindert. Der Staat nimmt den Bürger hierbei verstärkt in die Pflicht und Verantwortung hinsichtlich der Altersabsicherung. Die Riester-Rente ist somit die richtige Antwort auf die sich aktuell stets leerenden Rentenkassen der gesetzlichen Rentenversicherung.
Bild: © s e x camp-graphics – Fotolia.com
Versicherung, Vorsorge
[...] immer wichtiger, die gesetzliche Rente immer unsicherer und unrentabler. Ohne eine zusätzliche Vorsorge in Form von Riester oder Rürup Rente, hätten viele Menschen im Rentenalter nur sehr wenig Geld zur Verfügung. Beide [...]